Die Olympischen Spiele finden seit 1894 als Revival der antiken Festspiele im griechischen Olympia statt. Zweck und Ansinnen der Wettbewerbe war einst, und ist es bis heute, das Zusammenbringen verschiedener Völker und die Friedenssicherung. Völkerverständigung in Kombination mit sportlichem Vergleich. Ehrgeiz und Ansporn fördernd, dabei persönliches Kennenlernen und Respekt füreinander. Seit 1896 finden die Olympischen Spiele im vierjährigen Turnus statt. Seit 1994 wechseln sich die Olympischen Sommerspiele und die Olympischen Winterspiele ab, so dass alle zwei Jahre Wettbewerbe stattfinden.

Der Austragungsort der Olympischen Sommerspiele wechselt von Olympiade zu Olympiade. Aufgrund großer Aufwendungen und Vorbereitungen wird die Gastgeberstadt bereits sieben Jahre vor der Austragung festgelegt. Maßgeblich für das Akzeptieren der Bewerbung sind zunächst die Bewerbungsunterlagen und das fristgemässe Einreichen. Sollten sich mehrere Städte eines Landes bewerben, tagt zunächst das NOK, das Nationale Olympische Komitee. Denn dem IOC, dem Internationalen Olympischen Komitee, wird nur ein Vorschlag präsentiert. Schlüsselkriterien werden bei der Bewerbung abgefragt und müssen erfüllt werden können. Das IOC prüft genau, inwieweit das Land seinen Verpflichtungen als Gastgeber nachkommen kann, finanzielle Garantien sind ebenfalls unerlässlich. Der Weg ist lang, bis schließlich feierlich der Vertrag, der Host City Contract, unterzeichnet werden kann.

In der Geschichte der Olympischen Sommerspiele sind schon mehrfach Verträge gebrochen worden bzw. kam die Geschichte dem friedlichen Aufeinandertreffen von Sportlern und Zuschauern in die Quere. Denn die Nichteinhaltung der Gastgeberverträge war auf Kriege zurückzuführen. So konnten 1916 die Olympischen Sommerspiele aufgrund des Ersten Weltkriegs in Berlin nicht stattfinden. 1940 gab es keine Spiele in Japan bzw. Finnland. Eigentlich hatte Japan den Gastgeberstatus aufgrund des Japanisch-Chinesischen Krieges zurückgegeben und Finnland übernahm. Doch aufgrund des Zweiten Weltkriegs konnte auch Helsinki die Durchführung nicht ermöglichen. 1944 tobte der Zweite Weltkrieg noch immer, und hinderte London daran, die Sportler und Gäste zu sich einzuladen.

Immer wieder wurden die Olympischen Spiele für politische Zwischenfälle und Meinungsbekundungen genutzt. Manchmal unter dem Stern der Demonstration, manchmal unter einem tragischen Stern. So wurden die Olympischen Spiele 1972 in München Opfer eines terroristischen Anschlags, der dem israelischen Team galt. 1980 wurden die Spiele in Moskau boykottiert, da sowjetische Truppen in Afghanistan einmarschiert waren. Andere Male war die Sicherheit der Sportler nicht ausreichend gewährleistet, wie die der sowjetischen Sportler 1984 in Los Angeles in den USA.

Die Olympischen Spiele sind über die Jahrzehnte und Austragungen stetig gewachsen, so dass heutzutage fast jedes Land der Welt mit Sportlern vertreten ist. 1948 wurde in England mit dem Stattfinden von Wettbewerben für Rollstuhlfahrer der Weg für die heutigen Paralympics bereitet. Seit 2012 werden die Paralympics in die Bewerbung der Städte mit einbezogen. Die Paralympics finden regulär drei Wochen nach Beendigung der Olympischen Spiele statt. Seit 2010 gibt es auch die Olympischen Jugendspiele, speziell für jugendliche Sportler im Alter von 14 bis 18 Jahren.

Die Liste der Olympischen Sportarten ist lang und jeder Zuschauer fiebert wohl ganz besonders mit seinen Lieblingssportlern, in seiner persönlichen Lieblingssportart, mit. Bei den Sommerspielen sind, anders als es bei den Olympischen Winterspielen z.B. beim Bobfahren der Fall ist, Sportarten vertreten, die jedermann zugänglich sind, die also weniger elitär sind. Während es bei den Winterspielen insgesamt 15 teilnehmende Sportarten sind, nehmen an den Olympischen Sommerspielen ganze 41 Sportarten an Wettbewerben teil. Darunter Sportarten des Breitensports wie Badminton, Basketball, Boxen, Fußball, Handball oder Leichtathletik. Etwas spezieller und exotischer sind Baseball oder Water Polo, deren Spielregeln dem ein oder anderen erklärungsbedürftig scheinen mögen.

Wer nicht die Möglichkeit hat, als Zuschauer im Stadion live die Atmosphäre von Olympia aufzusaugen, der kann dennoch sportlichen Nervenkitzel haben und diesem frönen. Am eigenen Bildschirm, im TV oder Internet, in Sportcafés, Kneipen, am Radio, in Zeitungen und Magazinen: während die Olympischen Spiele laufen, ist der Sport natürlich Tagesthema Nummer eins, ob im Bekanntenkreis, im Treppenhaus oder Büro. Wettbüros und Online Anbieter für Sportwetten wie Unibet steigern die Spannung und bieten eine beliebte Möglichkeit, mit dem Sportler noch intensiver mitzufiebern. Denn schließlich kann sein Einsatz (sportlich) den eigenen Einsatz (finanziell) ziemlich weit nach vorne bringen und mit dem richtigen Gespür die Kassen klingeln lassen. Vielleicht ist sogar mal ein “danke sagen” live vor Ort bei den Olympischen Spielen drin?